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Kreatives Schreiben im Botanischen Garten „Wie herrlich leuchtet mir die Natur…“ Wer hat Freude am Schreiben in der Natur? Wir lassen uns u. a. von den vielfältigen Reizen des Botanischen Gartens anregen. Mit den Methoden des kreativen Schreibens gestalten wir ganz persönliche Texte. Die Freude am Schreiben steht dabei immer im Vordergrund. Das gemeinsame Schreiben in dieser schönen Umgebung spornt an, macht Freude und entwickelt unser Sprachgefühl. Es regt die Kreativität an und lässt uns den Alltag vergessen. Und Sie nehmen sogar noch etwas Geschriebenes mit nach Hause, vielleicht um daran weiter zu arbeiten. Mehrere Termine von Mai bis August werden angeboten, einsteigen ist jederzeit möglich. Die Termine bauen nicht aufeinander auf. Kursgebühr: Je Termin 8 € + Garteneintritt Treffpunkt: Botanischer Garten Berlin-Dahlem, vor dem Eingang Königin-Luise-Platz Information und Anmeldung: Ingrid Steinbeck, Tel: 791 25 63, E-Mail hoffmannsteglitz@t-online.de Termine im Mai: 7., 14. + 21. Mai 2012: montags, 10.30-12.30 Uhr 9., 16., 23. + 30. Mai 2012: mittwochs, 16.30-18.30 Uhr Termine im Juni: 4., 11., 18. + 25. Juni 2012: montags, 10.30-12.30 Uhr 6., 13, 20. + 27. Juni 2012: mittwochs, 16.30-18.30 Uhr Termine im Juli: 2., 9., 16., 23. + 30. Juli 2012: montags, 10.30-12.30 Uhr 4., 11., 18. + 25. Juli 2012: mittwochs, 16.30-18.30 Uhr Termine im August: 6., 13, 20. + 27. August 2012: montags, 10.30-12.30 Uhr 1., 8., 15., 22. + 29. August 2012: mittwochs, 16.30-18.30 Uhr |
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Einige der in den vorherigen Kursen entstandenen
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MOHN Roter Mohn - und Erinnerungen. Ein leichter Wind geht. Weiße Wolken hoch am Himmel. Roter Mohn - und Erinnerungen. Eine Wiese, grün und duftend wie diese hier. Unten rauscht das Meer, türkisblau, Schaumkronen darüber. Roter Mohn - und Erinnerungen. Ein leichter Wind geht. Sabrina Pasedach HAIKU Heut müsst ich saugen Ein Haiku schreib ich lieber Setz mich in den Staub. Still sind die Frösche Der Gärtner entfernt den Schlamm Kein Konzert heute. Marita Schwatke-Trilling EINGEBLÄUTES „Durch die Bank“ waren wir alle sehr gespannt auf unser erstes Schuljahr. Waren noch ungezähmt, voller Glauben an uns selbst und die Lehrer. Wir waren sicher, wir würden „das Ei des Kolumbus“ entdecken, „Lorbeeren ernten“ und den Eltern „aus dem Effeff“ unsere Schlauheiten zum Besten geben. Um in unser kindlich phantasiertes Wissensland zu gelangen, sollten wir uns die Dinge „einbläuen“, uns Wörter und Zahlen „hinter die Ohren schreiben“, damit wir später viel „auf der Pfanne“ hätten. Man baute uns „Brücken“, über die schon viele „Esel“ gegangen sind. Wir sollten still sitzen, wenn es ganz unlustig war, uns „am Riemen reißen“, wenn die Nachbarin ihr Clownstalent auslebte und Respekt zeigen vor dem Leh(ee)rkörper. Sonst nahmen die Lehrer uns „aufs Korn“ und drohten: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“ So mancher musste „Federn lassen“ und „paukte“ ohne Ende. Wofür, weiß man nicht immer genau. Trotz solcher Erfahrungen, die sogar Schulrektoren einmal machten, hat unser Bildungssystem auch heute noch ein dickes „Brett vor dem Kopf“. Ursula Die ÜBERRASCHUNG |