Garten=Theater: Pflanzen in Shakespeares Welt

Samstag, 11. Juni 2016 bis Sonntag, 6. November 2016

Die Botanischen Gärten in Deutschland veranstalten jährlich die bundesweite „Woche der Botanischen Gärten“, um das Bewusstsein für die Bedeutung pflanzlicher Vielfalt zu stärken. Anlässlich des 400. Todestags von William Shakespeare stehen ab dem 11. Juni 2016 Pflanzen im Mittelpunkt, die mit Leben und Werk des berühmtesten aller Barden verknüpft sind.

William Shakespeare (1564-1616) war zwar botanischer Laie, kannte sich jedoch erstaunlich gut mit Pflanzen aus. Grundsätzlich werden in Shakespeares Texten etwa 120 Pflanzenarten genannt, die sich recht genau bestimmen lassen – zumindest auf der Gattungsebene. Als Grund- und Gartenbesitzer war der Dichter mit Nutzpflanzen und Unkräutern in Land-, Garten- und Obstbau eng vertraut. Auch sein Publikum muss kenntnisreich gewesen sein, denn die Nennung von Pflanzen und gärtnerischen Tätigkeiten stehen oft erläuternd, erklärend und deutend an zentralen Stellen des Oeuvres.
Da bei Shakespeare vor allem heimische Pflanzen eine Rolle spielten, können Sie viele dieser Pflanzen auf ihrem sommerlichen Spaziergang durch den Berliner Botanischen Garten entdecken. – und dabei vielleicht auch dem berühmtesten Pflanzenrätsel auf die Spur kommen: Mit welcher Pflanze wurde in einem der verruchtesten Morde der Dramengeschichte eigentlich Hamlets Vater vergiftet?

Konzeption und Texte: Stefan Schneckenburger © Gestaltung: Doris Franke
Ort: Ausstellung im Botanischen Garten (im Arboretum: Gertrud-Schaub-Pergola) 
Öffnungszeit: Täglich, zu Gartenöffnungszeiten
Eintrittspreis(e) 

Garteneintritt 6,00 €, ermäßigt 3,00 €

Veranstaltungstyp