Wo Wissen wächst: Alexander von Humboldt und die Wurzeln der Wissensproduktion

eine (Hör)Ausstellung des Botanischen Museums im Botanischen Garten Berlin
Montag, 7. Oktober 2019 bis Sonntag, 29. März 2020

Alexander von Humboldt war ein herausragender Sammler und Entdecker von Pflanzen, die botanische Analyse überließ er jedoch in den meisten Fällen anderen. Sein Umgang mit Pflanzen und die Erkenntnisse, die er daraus zog, haben die Wissenspraxis und -produktion auf dem Gebiet der Botanik sowie anderer Wissenschaften dennoch stark beeinflusst und spiegeln sie exemplarisch wider. Damit beschäftigt sich eine Ausstellung, die ab Oktober 2019 im Botanischen Garten Berlin als mobile Begleitung der aktuellen Wegebaustellen zu erleben sein wird.

In 12 Höreinheiten nähern wir uns dem Leben und dem botanischen Wirken des berühmten Entdeckungsreisenden mit ungewöhnlichen Objektgeschichten. Dabei gehen wir der Frage nach, wie botanisches Wissen entsteht und welche Relevanz das heute noch für uns hat. War Humboldt wirklich der Erfinder der Infografik, und was haben Pflanzen damit zu tun? Warum verwahrt der Botanische Garten Berlin bis heute mehr als 3000 seiner Herbarbelege? Vorgestellt werden Pflanzen, die Humboldt und sein Reisegefährte Aimé Bonpland entdeckt und beschrieben haben und die mittlerweile einen festen Platz in unserer Lebenswelt einnehmen. Andere Objekte haben Humboldts Verständnis der Pflanzenwelt im Allgemeinen stark beeinflusst oder spielten in seiner Biographie eine besondere Rolle.

Täglich geöffnet zu den Öffnungszeiten des Gartens 9-20 Uhr (nicht am 24.12., bitte beachten Sie unsere Ausnahmen)

Eintrittspreis(e) 

Garteneintritt 6,00 €, ermäßigt 3,00 €

Veranstaltungstyp