Die Täler des Jebel Gedu sind bislang noch völlig unerforscht. Sie liegen in einem isolierten Kalkmassiv, das sich bis auf ca. 1900 m hinter der Küste von Shabwa im Rodoum-Distrikt erhebt [1]. Unter der ortskundigen Führung des dort lebenden Familienverbandes der Al-Athemi [2, 3, 4, 6] wurden Reliktvorkommen zweier wichtiger Baumarten erstmals für den südlichen Jemen nachgewiesen: Es sind dies der Afrikanische Wacholder (Juniperus procera, Cupressaceae) und der Lorbeerblättrige Mimusops, der bis zu 40 m hohe und damit größte Baum der Arabischen Halbinsel [3, 4, 5].
